Das freut den Rücken! Situationsgerechte Transferhilfen

Jeden Tag ein Kraftakt: Der Transfer vom Bett in den Sessel, ins Bad oder vom Rollstuhl ins Auto. Egal, ob allein oder mit Hilfe von Angehörigen oder einer Pflegekraft - Transfers sind anstrengend und belasten den Rücken. Gut, dass es praktische Hilfsmittel gibt - Rutschbrett, Lifter oder Drehteller springen helfend ein.

Drehteller - eine geniale Idee, oder?

Der Trick: Kugeln, die dafür sorgen, dass sich er sich auch dann noch mühelos dreht, wenn der Nutzer kein Fliegengewicht ist. Doch wie setzen Sie Ihre pflegebedürftige Mutter zügig und kraftsparend vom Bett in den Rollstuhl um? Bereiten Sie Drehteller, Kissen und Handtuch vor - und sagen Sie ihr, dass es gleich in den Rollstuhl geht! Jetzt sitzt Ihre Mutter auf der Bettkante, die Füße auf dem Boden. Gut, wenn das Bett ein höhenverstellbares Pflegebett ist - je höher, desto leichter das Aufstehen. Stehen die Füße auf der Transferscheibe, klemmen Sie das Kissen für einen sicheren, schmerzfreien Transfer zwischen ihre eigenen Knie und die ihrer Mutter. Legen Sie jetzt ein Handtuch - flach, nicht gerollt! - in Hüfthöhe im Rücken auf. Handtuch für festen Halt gut straffen, aber nicht zerren! 1,2,3 - zählen Sie gemeinsam. Nun verlagern Sie das Gewicht ihrer Mutter zu sich hin, ohne zu heben. Steht sie sicher? Dann dürfen sie sich mit ihr Richtung Rollstuhl drehen. Bleiben Sie im Gespräch - das nimmt Angst und Anspannung.

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Was alles möglich ist! Weitere Transferhilfen

Das Ganze gibt es auch als weiches Drehkissen aus beschichteter Kunstfaser mit Polyethylenkern für den bequemen Transfer ins Auto. Transferregel Nummer Eins: So wenig heben wie möglich. Ein Rutschbrett mit Griff für leichtes Führen vereinfacht vor allem den Transfer von Patienten, die nicht mehr mithelfen können. Oben glatt, ist seine Unterseite rutschfest beschichtet - schließlich soll der Patient rutschen, nicht das Hilfsmittel! Natürlich können Senioren ein Rutschbrett - ausreichend Kraft in den Armen und eine gute Balance vorausgesetzt - auch ohne fremde Hilfe nutzen. Selbst leicht, aber extrem belastbar, trägt diese extralange und -breite Transferhilfe über 400 kg. Wie das geht? Das Rutschbrett liegt auf zwei Zielpunkten auf und der Patient sitzt auf einer rundum drehbaren Sitzplatte, die in der Brettschiene verankert ist.

Professioneller Transfer - im Klinikalltag und zu Hause

Aufrichten, absetzen, aufrichten, absetzen - und das rund um die Uhr. Hier unterstützt ein rutschhemmend PU-beschichteter Aufstehgurt mit Griffschlaufen, der an die Patientengröße angepasst ist. Liegt der Patient im Bett, vermindert ein gepolstertes Gleitkissen die Reibung bei Druckstellen, ermöglicht Haltungswechsel und hilft dem Patienten, sich leichter selbst umzudrehen. Je nachdem, ob das Gleitkissen parallel zur Bettkante oder senkrecht aufgelegt wird, gleitet der Patient auf der weichen Oberfläche entweder nach links oder rechts, oben oder unten. Sind seine Beine kräftig genug, unterstützt eine höhenverstellbare, bei Bedarf klein zerlegbare Aufstehhilfe aus einbrennlackiertem Stahlrohr die Mobilisation - so kann sich der Patient selbst hinstellen.

Noch ausgefeilter, besonders standfest und robust konstruiert funktionieren professionelle Transferhilfen für den Klinkalltag, die Patienten noch schonender heben, diese sogar vom Fußboden aufnehmen oder sitzend transferieren. Denn elektromotorische Patientenlifter, per 24-Volt Akkusystem betrieben, fahren auf feststellbaren Lenkrollen so nah wie möglich an Sitzgelegenheit oder Rollstuhl heran. Ihre Fahrgestellspreizung reguliert ein Fußpedal, die Handbedienung erfolgt per Spiralkabel. Aber passen diese Helfer auch ins Pflegedienstfahrzeug? Na sicher. Und eignen sich als zusammenklappbare, wendige Mini-Patientenlifter auch für kleinste Räume.

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  • Guter Artikel

    Der Artikel hat mir geholfen, erst einmal einen Überblick zu erhalten, was es an Hilfsmitteln im Bereich Transfer gibt. Danke

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